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Im Leben mit Herz mitmachen
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Andere
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0202-26135352

Feiertagsgammeln an Pfingsten. Eben ging ein wundervolles Klavierkonzert live aus der Wohnung unter mir zu Ende. Dank schlechter Schalldämmung komme ich öfter in den Genuss eines solchen Gratiskonzerts. Und ja, ich liebe es...

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Das neue Titelbild wird hier nicht ewig hängen, es soll nur die Weltsicht von Google verdeutlichen. Wir haben nämlich noch unendlich viele Welten im Kofferraum und wenn die alle sind, dann erschaffen wir neue per copy&paste...

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Ich schildere einmal die drei Punkte, die bei unseren Überlegungen, wie arme Menschen ein eigenständiges selbstbestimmtes Leben führen können heraus kamen.

1. Punkt: Eine nicht wegnehmbare Wohnung.
Hier haben wir die Pläne eines Ökokleinhauses, das mit teilweiser Autonomie, Selbstversorgungskomponenten sowie der Möglichkeit und dem Platz, ein Kleingewerbe, sei es Handwerk, Lehre oder Kunst, zu betreiben. Das Haus ist konzipiert, zum großen Teil in Eigenarbeit und ohne schwere Maschinen gebaut zu werden. Es ist mit verschiedenen dem Standort entsprechenden Energie-, Wasser- und Stromversorgungsanlagen auszustatten, so dass sowohl das Klima als auch besondere Eigenschaften der Lage ausgeglichen werden können. Das Kleinhaus soll in der Grundausstattung nicht mehr als 20000,- € kosten, idealerweise innerhalb eines kommunalen Projekts vorfinanziert und durch die eingesparten Wohngelder der Zielgruppe abgezahlt werden.

2. Punkt: Eine intakte soziale Umgebung
Das oben beschriebene Haus vorausgesetzt, eine Kommune die aus passiv gehaltenen Sozialgeldempfängern aktive Menschen die ihre Träume verwirklichen macht, indem sie auf einer städtischen Brache, eine Kleinsiedlung oder eine Art Gemeinschaftsdorf anlegt.
Eine Kommune die ihre Vertragspartner aus sozial-finanzieller Abhängigkeit in ein selbstbestimmtes Leben entlässt, nicht ohne ihnen die entsprechenden Mittel, das eigene Haus und die Gemeinschaft Gleichgesinnter mit zu geben.
Die Bewohner selbst richten aufgrund der beim gemeinsamen Bau ihrer Häuser gemachter Erfahrungen ihre sozialen Beziehungen und eine Selbstverwaltung ein. Die Kleingewerbe sorgen für Geld und die entweder einzeln oder gemeinsam bewirtschafteten Gartenareale für eine Lebensmittelgrundversorgung. Überschüsse sowohl aus der Gartenproduktion, als auch dem Handwerk können genauso wie diverse Kurse im Quartiersladen angeboten werden, der Café, Waschsalon für Bewohner und Auswärtige, Veranstaltungs- und Versammlungsort zugleich ist.

3. Eine flexible und trotzdem umweltfreundliche Mobilitäts-und Transportlösung.
Hierbei haben wir ein elektrisches TukTuk getestet, das, sobald eine entsprechende Infrastruktur hergestellt ist, mit einem Preis um 3000 € erworben werden könnte. Dieses Fahrzeug wurde im Alltag getestet. Als Pendlerfahrzeug, als Umzugstransporter, als Einkaufs"schlepper", bei Baumarktausflügen und als im Unterhalt kostengünstige Mobilitätslösung. Angetrieben mit recyclingfähigen Bleibatterien bietet es ausreichend Laufleistung für einen innerstädtischen bzw ländlichen Einzugsbereich. Die laufenden Kosten sind im Gegensatz zu manchem Gebrauchtwagenschnäppchen fast zu vernachlässigen. Das Fahrzeug ist als Moped eingestuft und benötigt einzig ein Versicherungsnummernschild. Zu fahren mit jeder Mopedfahrerlaubnis.

Dies und nicht mehr sind die materiellen Grundlagen, die ein Mensch braucht, um aus einer abhängigen Armut heraus ein selbständiges Leben zu generieren. Mit der Sicherheit von Haus und Nahrung aus Eigenproduktion, sowie einem kleinen Einkommen aus einem frei gewählten Gewerbe können ihn/sie die Kapriolen der Weltpolitik kalt lassen.

Wieso Gemeinschaften?
Sicher geht das auch alleine, aber in einer Gemeinschaft gibt es sehr viel mehr verschiedenes Handwerk, verschiedene Angebote und Austausch zwischen den Gewerken
Im Prinzip ist dieses Modell eine Mischung aus Handwerkerhof und Ökodorf und in der Lage aus einem Volk von TV Konsumenten Dörfer voller kreativer und produktiver Menschen zu gestalten.

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Ziel- und planlos.... habe heute einige Architekturbücher bekommen. Mal sehen ,vielleicht ist eines davon ja für die Bücherkolumne geeignet. Jedenfalls bin ich so unkonzentriert, dass sinnvolles schreiben eher mühevoll ist. Noch lese ich an einem dünnen Aussteigerbüchlein von ca. 1995. Das ist, soweit ich bisher begriffen habe, ein Ausstieg ohne Schnörkel und esoterischen Überbau. Mal sehen wie es weiter geht. Konzentriert lesen ist momentan auch nicht so meins. Euch alle guten Gedanken, Ideen und Gefühle.

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