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Jehova erwartet von uns, unsere Fähigkeiten und Gaben gut einzusetzen.
Warum?
Er liebt uns und weiß, dass es uns zufrieden macht, wenn wir sie nutzen. Gleichzeitig weiß Jehova, dass uns Grenzen gesetzt sind. Wir können Unvollkommenheit, Sünde und Tod nicht beseitigen, noch können wir über andere bestimmen, da alle einen freien Willen haben (1. Kö. 8:46). Und ganz gleich wie viel Wissen oder Erfahrung wir uns aneignen, im Vergleich zu Jehova werden wir immer wie Kinder sein (Jes. 55:9). Wir müssen uns unter allen Umständen auf Jehova verlassen und darauf vertrauen, dass er uns anleitet, uns unterstützt und das für uns tut, was wir selbst nicht schaffen. Gleichzeitig sollten wir das uns Mögliche tun und gezielt Schritte unternehmen, um Probleme zu lösen und anderen zu helfen. Kurz gesagt: Wir müssen auf Jehova vertrauen und Gutes tun; wir müssen mit Treue handeln

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„Dem Teufel ein Denkmal gesetzt“

VON EINEM ERWACHET!-MITARBEITER IN SPANIEN

IN MADRID gibt es eine außergewöhnliche Statue. Wer nur flüchtig hinschaut, wundert sich wahrscheinlich nicht über ihr Aussehen und ihren Namen: „Der gefallene Engel“. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass hier niemand anderem als Satan, dem Teufel, ein Denkmal gesetzt wurde.

Wer das katholische Spanien besucht, rechnet damit, Statuen von Engeln oder „Heiligen“ zu sehen, nicht aber ein Denkmal für den Herrscher der Dämonen. Dessen ungeachtet entschloss sich Ricardo Bellver, ein spanischer Bildhauer des 19. Jahrhunderts, mit der Tradition zu brechen. Er kannte das Epos Das verlorene Paradies von John Milton, in dem beschrieben wird, wie Satan wegen seines Stolzes und seiner Rebellion aus dem Himmel hinausgeworfen wurde. 1874 vollendete Bellver eine Statue, die an diesen dramatischen Sturz erinnert.

Bellver stellte den Teufel nicht als gehörnte Tiergestalt dar, wie das sonst allgemein üblich war. Ganz im Gegensatz dazu war nach seiner Vorstellung der Herrscher der Dämonen, als er aus dem Himmel hinabgeschleudert wurde, ein schöner, jedoch korrupter Engel (Offenbarung 12:9). Diese Darstellung kommt dem, was die Bibel sagt, viel näher.*

Was hielten die Einwohner von Madrid von einer solchen Statue? Nach einer Kunsthistorikerin waren viele über das Vorhaben, eine Satansstatue aufzustellen, entrüstet. Die spanische Regierung finanzierte das Projekt jedoch und die Statue erhielt zwei Auszeichnungen für künstlerische Leistungen — eine in Madrid und die andere anlässlich der Weltausstellung in Paris im Jahr 1878. Kunst triumphierte über die Tradition, als dann 1879 die eindrucksvolle Bronzestatue im Retiropark aufgestellt wurde.

In der heutigen weltlichen Gesellschaft wird kaum jemand wegen einer Satansstatue die Nase rümpfen. María Isabel Gea behauptet sogar in ihrem Werk Curiosidades y Anécdotas de Madrid: „Die Stadt Madrid sollte stolz darauf sein, als einzige Stadt der Welt sogar dem Teufel ein Denkmal gesetzt zu haben.“ Wie dem auch sei, von den Tausenden, die jeden Sonntag in den Retiropark strömen, würdigen nur wenige die Statue eines Blickes.

Ebenso sind sich heute nur wenige dessen bewusst, dass Satan der unsichtbare Urheber vieler Probleme unserer Welt ist (Offenbarung 12:12). Die klaren biblischen Verweise auf den Teufel lassen Erforscher der Bibel jedoch weder an seiner Existenz noch an seinem Einfluss zweifeln. Jesus widerstand seinen dreisten Versuchungen. Er bezeichnete dieses böse Geistwesen nicht nur als „Lügner“ und als „Vater der Lüge“, sondern auch als ‘einen Totschläger, der in der Wahrheit nicht feststand’ (Johannes 8:44; Matthäus 4:1-11).

In einer Zeit, in der es der Welt schlimmer ergeht als je zuvor, ist es unerlässlich, dem Einfluss dieses wütenden gefallenen Engels zu widerstehen (Jakobus 4:7).* Solange das nötig ist, ist es für wahrheits- und gerechtigkeitsliebende Menschen ein Trost, dass Satans Hinauswurf aus dem Himmel nur der Auftakt zu seiner kurz bevorstehenden Niederlage war, bei der Christus ‘die Werke des Teufels abbrechen’ wird (1. Johannes 3:8).

[Fußnoten]

Ein anderes Merkmal dieser Statue ist eine Schlange, die sich um Satans Körper windet; aber das geht nicht auf die Bibel zurück. Offensichtlich ließ sich Bellver durch die Skulptur des Laokoon inspirieren, die er in Rom gesehen hatte — der Sage nach ein trojanischer Prinz, der zusammen mit seinen Söhnen von zwei Schlangen getötet wurde.

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Was sagt die Bibel?
Wie denkt Gott über Krieg?
KÖNIG David von Israel schrieb über sein Selbstverständnis als Krieger: „[Gott] lehrt meine Hände die Kriegführung, und meine Arme haben einen kupfernen Bogen gespannt“ (Psalm 18:34).
Die christliche Haltung beschrieb der Apostel Paulus mit den Worten: „Obwohl wir im Fleische wandeln, erfolgt unsere Kriegführung nicht gemäß dem, was wir im Fleische sind. Denn die Waffen unserer Kriegführung sind nicht fleischlich“ (2. Korinther 10:3, 4).
Widersprechen sich diese beiden Texte? Gibt es einleuchtende Gründe, warum Gott im Fall der Israeliten Krieg billigte, im Fall der Christen aber nicht? Denkt Gott heute anders über Krieg als früher? Zwischen Israel und der Versammlung wahrer Christen gibt es drei wichtige Unterschiede. Diese helfen uns, die Antworten herauszufinden.
Drei wesentliche Unterschiede
1. Das alte Israel war ein Staat mit geografischen Grenzen, die Gott festgelegt hatte. Viele Nachbarnationen waren Feinde Israels. Deshalb gebot Gott seinem Volk, sein Land zu schützen. Er half ihnen sogar, ihre Feinde zu besiegen (Richter 11:32, 33). Die Christenversammlung dagegen kennt keine Grenzen — sie ist international. Würden sich Nachfolger Jesu in irgendeinem Land jemals am Krieg gegen ein anderes Land beteiligen, würden sie gegen ihre eigenen Glaubensbrüder kämpfen. Wie wäre das denn mit dem Gebot vereinbar, seine Brüder und Schwestern zu lieben und sogar für sie zu sterben? (Matthäus 5:44; Johannes 15:12, 13).
2. Die Israeliten hatten einen König, der in Jerusalem residierte. Der König wahrer Christen dagegen ist Jesus Christus, der heute als mächtiges Geistwesen vom Himmel aus herrscht (Daniel 7:13, 14). Jesus persönlich erklärte: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Wäre mein Königreich ein Teil dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königreich nicht von daher“ (Johannes 18:36). Somit kann keine Regierung, kein politisches Reich auf Erden, für sich in Anspruch nehmen, Christus zu vertreten. Was bedeutet das für Jesu Diener, seine treuen Nachfolger? Dazu der dritte Punkt.
3. In Israel war es, wie in anderen Nationen auch, üblich, Boten mit bestimmten Missionen ins Ausland zu senden; heute würde man von Gesandten oder Botschaftern sprechen (2. Könige 18:13-15; Lukas 19:12-14). Dasselbe hat auch Christus getan, mit zwei grundlegenden Unterschieden. Erstens hat er alle seine Nachfolger ausgesandt. Er sagte zu ihnen: „So, wie mich der Vater ausgesandt hat, so sende auch ich euch“ (Johannes 20:21). Als friedliche Gesandte greifen sie nicht zur Waffe. Zweitens sprechen Jesu Nachfolger mit jedem, der ihrer Botschaft Gehör schenkt. Jesus kündigte an: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis“ (Matthäus 24:14). Außerdem sagte er: „Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen . . . und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe“ (Matthäus 28:19, 2.
Leider sind Jesu Diener nicht überall willkommen. Deshalb schrieb Paulus an Timotheus, einen christlichen Evangeliumsverkündiger: „Als ein guter Kämpfer Jesu Christi musst du so wie ich bereit sein, auch für ihn zu leiden“ (2. Timotheus 2:3, Hoffnung für alle). Natürlich setzte Timotheus keine buchstäblichen Waffen ein, sondern führte seinen Kampf mit dem „Schwert des Geistes“, Gottes geschriebenem Wort (Epheser 6:11-17).
Warum der Wechsel von Israel zur Christenversammlung?
Rund 1 500 Jahre stand die Nation Israel in einem besonderen Bundesverhältnis zu Gott (2. Mose 19:5). Zu diesem von Moses vermittelten Bund gehörten die Zehn Gebote und andere Gesetze, die die wahre Anbetung Gottes und hohe sittliche Maßstäbe förderten (2. Mose 19:3, 7, 9; 20:1-17). Leider wurde die Mehrheit der Israeliten Gott untreu und ging sogar so weit, seine Propheten zu töten (2. Chronika 36:15, 16; Lukas 11:47, 48).
Schließlich sandte Jehova seinen Sohn, Jesus Christus, zur Erde, wo er als Jude geboren wurde. Doch statt ihn als den Messias willkommen zu heißen, lehnten ihn die meisten Juden ab. Daher löste Gott den Bund mit Israel, der so lange bestanden hatte, und riss die sinnbildliche Mauer ein, die Juden und Nichtjuden trennte (Epheser 2:13-18; Kolosser 2:14).* Etwa zur gleichen Zeit gründete Gott die Christenversammlung und setzte Jesus als ihr Haupt ein. Noch vor Ende des 1. Jahrhunderts war die christliche Gemeinschaft wirklich international geworden. Der Apostel Petrus, der selbst Jude war, betonte, dass für Gott „in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist“ (Apostelgeschichte 10:35).
Jehovas Volk der Endzeit folgt dem Beispiel der ersten Christen: Ihr öffentliches Predigen sowie ihre Neutralität in Kriegen und politischen Angelegenheiten sind ihr Markenzeichen geworden (Matthäus 26:52; Apostelgeschichte 5:42). Vor allem lassen sie sich durch nichts und niemand davon ablenken, die gute Botschaft von Gottes Königreich zu verkündigen — die einzige Regierung, die alles Böse beseitigen und der Erde dauerhaft Frieden bringen wird. Mit dieser kostbaren Hoffnung im Sinn schrieb Paulus: „An Christi statt bitten wir: ‚Werdet versöhnt mit Gott‘ “ (2. Korinther 5:2. Dieser Appell ist heute dringender denn je, denn das Ende der „letzten Tage“ dieser bösen Welt rückt unaufhaltsam näher (2. Timotheus 3:1-5).
[Fußnote]
Die Bezeichnung „Jude“ wurde ursprünglich für die Angehörigen des Stammes Juda gebraucht, später aber auf alle Hebräer angewandt (Esra 4:12).

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