Berichten was es aus dem Wandelgarten Luisenstraße Neues gibt.
Da unsere Ernte im letzten Jahr aufgrund der Trockenheit ausfiel, steht in diesem Jahr die Konstruktion einer möglichst sparsamen Bewässerungsanlage auf der Agenda. Diese soll die Regenrinnen eines benachbarten Hauses in Tanks mit einer Kapazität von 2000 Litern einleiten und dieses Wasser dann unterirdisch in sparsam durchlöcherten Schläuchen an die Pflanzen bringen. Die alten Kapazitäten von 600 Litern bleiben dabei bestehen. Mal sehen ob es diesen Sommer reicht. Ach ja, noch etwas: Solltet ihr von mir eher seltsam verstümmelte Texte finden, bedeutet das nicht, dass ich das Hobby Legasthenie für mich entdeckt habe, sondern, dass ich eine noch nicht anwendbare Funktion aktiviert habe, die angeblich die Fehler von schlampigen Schnelltippern ausbessert, was aber zu katastrophalen Ergebnissen führt. Nach dieser Warnung einmal ein beispielhaftes Schrifbild. : "hi hi ih i ormle tempo u eu zu i, d ofwe nih tag". Eigentlich sollte hier stehen: " Hier schreibe ich in normalen Tempo um euch zu zeigen, dass diese Software nichts taugt." Jetzt muss ich nur noch den Ausschalter für diesen Unfug finden

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Hier endlich die ersten beiden Buchbesprechungen aus meiner Gartenbibliothek. Ich habe ganz einfach mal mit den Kräutersammelbüchern angefangen, damit ihr euch für euren womöglich eher sortenarmen "neuen" Gartengrund ein paar gesunde Kräuter und eventuell auch Testpflanzen für die Bodenbeschaffenheit suchen könnt.
Das hat den Hintergrund, dass ich im Wandelgarten durch eine Fehleinschätzung des dortigen Bodens und einen sehr regenarmen Sommer nur schwache Erträge ernten konnte.
Als Selbstversorger müsste ich nun sehr lange fasten.

Nun aber zu den Büchern:

Buchbesprechung Nr.1



Das große Buch der Heilpflanzen – Gesund durch die Heilkräfte der Natur
von Apotheker M. Pahlow
Besprochen wird die 9., im Nikol Verlag aufgelegte Ausgabe von 2020.
ISBN:978-3-86820-191-8

Das Buch habe ich, nachdem ich es gekauft hatte, in den Bücherregalen einiger meiner Ärzte entdeckt, was als Beleg für die Akzeptanz bei der Schulmedizin hinreichen mag.
Aufgebaut ist es als Nachschlagewerk samt vorheriger Einleitung zum richtigen Umgang mit Heilpflanzen sowie Kommentaren des Autors zu deren Auswahl.
Weiterhin ist eine kurze Anleitung zur Nutzung des Buches eingefügt.
In über 400 „Steckbriefen“ werden die Heilpflanzen im Hauptteil textlich, als Zeichnung und
als Farbfoto vorgestellt. Auch der schematische Aufbau dieser Steckbriefe wird in der Einleitung erklärt und besprochen.

Zudem besitzt es einen Sammelkalender für Heilpflanzen, Hinweise zur Trocknung und Aufbewahrung, Zubereitung und Anwendung.

Die Fotos sind durchgehend in Farbe, die Tuschezeichnungen helfen, die Struktur der Pflanzen besser zu erkennen. Hinweise auf die bevorzugte Umgebung der Pflanzen erleichtern das Auffinden und die Bestimmung des Krauts. Anwendungen der Kräuter sind für die Volksmedizin, für Homöopathie und die Schulmedizin angegeben.

Die ausführlichen Beschreibungen haben eigentlich nur einen Nachteil, als Nachschlagewerk für unterwegs ist es mit knapp 1,5 Kilo etwas schwer.
Wer sich nicht mit dem Buch belasten will, kann sich im Sammelkalender die aktuell pflückbaren Kräuter auswählen und deren Beschreibung in handlicheren Druckwerken mitnehmen.

Buchbesprechung Nr. 2

Dazu taugt etwa der „Kleine Wildkräuterführer“ von Margarete Vogls, erschienen im Emu Verlag.
ISBN: 978-3-89189-198-8, der im Westentaschenformat hundert einheimische Kräuter vorstellt.
Dieses Büchlein wendet sich unter anderem an komplette, aber neugierige Anfänger, indem es gesuchte Pflanzen nach der Blütenfarbe sortiert und so langem Suchen ein schnelles Ende machen will. Zum Kennenlernen der einheimischen Fauna vor Ort ist dieses kleine Werk sehr gut geeignet.

Der emu Verlag steht medizinisch für die Einsichten und Methoden M.O. Brukers.
Die Pflanzen werden sehr genau beschrieben, so dass eine Verwechslung kaum möglich ist.
Eine handliche Hilfe für Einsteiger und Fortgeschrittene.


Da es inzwischen auch Apps für Smartphones gibt, die eine fotografierte Pflanze automatisch erkennen, kann man auch ganz bequem, ohne sein Gedächtnis zu belasten auf „Beutezug“ gehen. Eine App ist aber immer nur so gut wie das dahinter stehende Team.

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Das schaut ja alles so toll aus. Wir suchen uns gerade ein Haus in Griechenland und wollen sowas in der Art dann dort verwirklichen. Haben aber überhaupt keine Ahnung davon mal sehen, was dabei raus kommt.

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Was ist mit euch? Habt ihr einen eigenen Garten, oder eine Wunschvorstellung wie der aussehen soll? Oder beides? Das würde mich interessieren.

Mein Garten sollte in etwa so wie im folgenden beschrieben aussehen

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ich möchte einen Garten haben, der mir eine breite Palette von Gemüse und Obst, aber auch als Baumaterial verwertbare Pflanzen (z.B. Weidenzweige zum Flechten, Bambus zum bauen, Blumen für Sträuße, aber auch die Biomasse für einen fetten Boden, an anderer Stelle einen Magerrasen mit all den wundervollen Blütenpflanzen, die es mager lieben, hinterlässt. Der Garten darf auch innerhalb eines Hauses, das ich organisch hinein bauen möchte, weitergehen. So kann man auch im Winter frisches Grün, Kohl, Wurzeln und andere Wintergemüse ziehen. Vor "Neophyten" habe ich nur bedingt Angst. Ich kann mir z.B. beim derzeitigen Klima schon Feigenbäume hierzulande vorstellen, auch ein Weinstock darf nicht fehlen. Mein Garten dürfte gerne noch etwas größer werden, wenn ich dazu noch einen kleinen Nußwald pflanze.
Dieser darf gern auf einem gestreckten Hügel liegen, der den kalten Nord- und Ostwind vom Rest des Gartens abhält, Regen einfängt und in einem Gewässer sammelt. Unter dem Hügel wäre Platz für eine ganzjährig zu betreibende Pilzzucht, die auch zum Teil Symbiosen mit den Bäumen eingeht
Der Sitzplatz im Freien läge unter einem Walnussbaum, der sich und seine Umgebung ganz alleine von anderem Bewuchs frei hält. Auf der Nordwestseite des Hauses erzeugen Hauswand und Bepflanzung eine Schneise, die den Wind konzentriert, lenkt und so ein kleines Windrad antreibt. Der Rest der benötigten Elektrizität wird durch Photovoltaik erzeugt.
Komposttoiletten reduzieren den Wasserverbrauch und erzeugen nebenher kompostierbare Biomasse. Holzkohle und normalen Kompost dazu gemischt, ergibt eine Art Terra preta, die für weiteres Wachstum auf den hochkalorischen Beeten sorgt, während die trockenen oder auch Feuchtwiesen für natürliche Blumenpracht sorgen. Die Wärmerzeugung kann noch vor der eigentlichen Kompostierung in einem Biomeiler erfolgen der Warmwasser für Heizung und Bad erzeugt. Das vom Meiler frei gesetzte CO², könnte, in die fruchtbaren Böden geleitet, für mehr Wachstum der Pflanzen sorgen.
Die Kreisläufe einer solchen Wohn-, nein Lebenslandschaft sind weitgehend geschlossen und nähern sich an ein Perpetuum Mobile der Natur an. Und in der Mitte dieses schützenden Lebenskreises steht der Mensch.

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Gestern durfte ich Roswithas Hausgarten besichtigen und ich war ob der Fülle verschiedener Lebensgemeinschaften in diesem Garten sehr beeindruckt.
Da waren so viele Kreisläufe quasi oder real geschlossen, dass es wie ein Festbukett der Natur wirkte. All das auf -relativ- kleinem Raum. Wundervoll.

Fotos folgen...

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