Nagahiro der hässliche, [27.10.20 15:19] Es sind die Datenhändler aus dem Silicon Valley


Nagahiro der hässliche, [27.10.20 15:19]
Es sind die Datenhändler aus dem Silicon Valley, die immense Reichtümer aufgehäuft haben. Microsoft, Google, Facebook, Amazon, Oracle, Paypal. Sie zahlen extrem wenig oder gar keine Einkommensteuer, Amazon hat es sogar geschafft, Steuerrück

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Nagahiro der hässliche, [27.10.20 15:19]
Es sind die Datenhändler aus dem Silicon Valley, die immense Reichtümer aufgehäuft haben. Microsoft, Google, Facebook, Amazon, Oracle, Paypal. Sie zahlen extrem wenig oder gar keine Einkommensteuer, Amazon hat es sogar geschafft, Steuerrückzahlungen zu erhalten. Der Staat, dessen regierenden Parteien sie dafür spenden, ermöglicht ihnen diese große Abzocke. Und ihre immensen Gewinne investieren sie sie dann in ihre Zukunftvorstellungen, als Philantrophen, für wohltätige Zwecke. De facto übernehmen sie nach der Computerbranche neue Bereiche der Gesellschaft, z.B. Bildung oder weltweite Gesundheitspolitik. Eigentlich alles. Die Privatisierung geht weiter. Silvio Berlusconi und Donald Trump sind nur die groteske Version dieser Herrschaft der neureichen Oligarchen, sie sind die Erscheinungsform, die viel Kohle aber wenig kulturelles Kapital besitzen. So primitiv ist Davos nicht. Trump hat seine Fanboys und -girls, aber international wohl nicht so viele wie die coole Sau Elon Musk. Allerdings mehr als König Bill Gates, der die Welt mit seinem schlechten Betriebssystem in Geiselhaft nahm, aber ohne die Attraktivität seiner Milliarden auf jeder Party ein Mauerblümchen wäre. Eric Schmidt kennen nur wenige, auch wenn er mit der CIA die Zukunft der Künstlichen Intelligenz für das US Imperium plant. Die Silicon Valley Chefs haben ihre Gurus wie Raymond Kurzweil, sie gehören einem neue materialistischen Kult an, dem Transhumanismus, der die Menschmaschine schaffen will, unsterbliche Androiden als verbesserte Version des unzulänglichen, sterblichen Homo sapiens. Sie nutzen die Macht der Datenanalyse, sie schaffen den Überwachungskapitalismus, mit einer so totalen Überwachung wie die chinesische Version, die sie mit Krokodilstränen beklagt, nur mit schlechteren Lebensbedingungen für die Masse. Sie herrschen anstelle der alten Insitutionen. Die WHO ist nur noch der zerschlissene Mantel der Bill und Melinda Gates Foundation, sie hängt als Junkie an der Nadel seiner Infusionen. Die Entscheidungen über Impfstoffe, AIDS, Malaria und Tuberkulosebehandlung trifft Bill Gates mit seinen Institutionen. Die UN kann in ihrer Bedeutung mit Davos als globales Herrschaftsforum nicht mehr mithalten. Dort spielt die Musik. Die neue Oligarchie nutzt die Wissenschaft, um ihre Macht zu zementieren und auszuweiten. Eine Gruppe behavioristischer Wissenschaftler aus dem britischen Imperial College und der Rand Corporation hat z.B. untersucht, wie Regierungen Kommunikation gestalten können, um die ihre Politik besser durchsetzen zu können. Das bedeutet, der Think Tank des Pentagon und die britischen Experten, die die Welt mehrfach mit hyperapokalyptischen Totenzahlen zu Pandemien irreführten, haben sich zusammengetan, um die Kommunikation zu beherrschen. Es dürfte also kein Unfall sein, wie wirksam die Konzern- und staatlich finanzierten Medien jeden Diskursversuch über den Maßnahmenstaat, die Global Governance auf dem COVID-19 Planeten abwürgen. Dass die Internetmedien die Algorithmen tunen und immer mehr Dissidentenkanäle löschen. Dass die letzten Quellen anarchisch freier Kommunikation im Internet zunehmend verschüttet und vergiftet werden. Dass es in den Parlamenten keine Opposition mehr gibt. Dass Demonstrationen zunehmend verboten werden und Polizei-Robocops immer brutaler agieren. Dass der Staat die Blockwartmentaltät fördert und institutionalisiert. Das Weltwirtschaftsforum rekrutiert „Young Leaders“, „Junge Führer“, die in Zukunft im Sinne der Elite agieren werden. Ganz frisch dabei ist die Grünen Spitzenkandidatin Anna Lena Baerbock. Sie gehört jetzt zur Weltelite. So wie Cem Özdemir „Young Leader“ des American Council on Germany wurde, Transatlantic Fellow des German Marshall Funds und zum Mit-Gründer des European Council on Foreign Relations wurde. Der Vorreiter der Transatlantiker bei den Grünen war Joschka Fischer, der die Grünen von der Friedenspartei zu olivgrünen NeoCon Unterstützern abwertete und sich zum Dank mit der Elite tummeln darf. Ich hacke auf den Grünen herum, weil sie einmal die Hoffnung auf den Neubeginn waren.

Nagahiro der hässliche, [27.10.20 15:19]
Sie sind zu der Pandemie mutiert, als deren Bekämpfer sie sich ausgeben. Die anderen Parteien sind keine Alternative zu den Alternativen. Die politische Landschaft ist derzeit in einem ganz anderen Sinn alternativlos, als wir es uns zusammenmerkeln. Es dürfte kein Unfall sein, dass die Wissenschaft zunehmend gleichgeschaltet wird. Dass unliebsame Experten als Aluhutträger diffamiert werden. Dass ihre Buch-Bestseller unter Ausschluss der Medienöffentlichkeit Erfolg haben. Die Elite interessiert nicht, was die Herde in der Küche liest, solange das Herdenvieh nicht im Salon auftraucht. In Dänemark ist die bisher größte Studie zur Wirksamkeit von Masken gegen COVID-19 ein halbes Jahr lang durchgeführt worden, mit 6000 Teilnehmern. Die Veröffentlichung der Ergebnisse wurde von 3 der wichtigsten Publikationen abgelehnt, offenbar, weil die Ergebnisse nicht zu den staatlichen Maßnahmen passen. All das sind Symptome eines Niedergangs der Demokratie. Der Restbestände einer Volksherrschaft, die es nie richtig gab. Jetzt ist auch die Idee auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet. Er liegt hinter dem Konferenzzentrum von Davos. Die COVID-19 Krise für eine demokratische Veränderung zu nutzen, bräuchte bedeutend mehr Einsatz von unten, als bisher zu beobachten ist, es bräuchte verweigerten Gehorsam und vor allem funktionierende Organisationen. Ohne Organisation, von unten nachwachsend, ist nichts mehr zu reißen. Die Revolution war noch nie erlaubt und sie wird auch nicht von den TV Sendern übertragen werden. Aber: Die Dialektik der Verhältnisse produziert die Möglichkeit neuer, ungewohnter Koalitionen. Es gibt potentielle Verbündete, der reale Macht und Finanzen einbringen könnte: die mittelständische Wirtschaft. Genau wie die Kulturszene gehört sie zu den Schlachtopfern des Great Reset. Die kleinen und mittelständischen Unternehmer, die jetzt in die Pleite getrieben werden, die in naher Zukunft den Heuschrecken aus Davos zum Fraß angeboten werden, haben jetzt die gleiche Interessen wie die verwirrte Herde. Sie wollen überleben. Sie sind mögliche Verbündete gegen die Machtübernahme der Oligarchie. Ein entscheidender Schritt gegen den Great Reset wäre es, sehr schnell Foren der Verständigung und Planung jenseits von Youtube und Facebook zu schaffen, die Machtinstrumenten der globalen Elite sind, was immer klarer wird. Dabei könnte der Mittelstand helfen, mit IT Expertise und Geld. Über Foren könnte auch organisiert werden, dass die Hilfstruppen des Great Reset wissen, womit sie wegen ihrer Entscheidungen rechnen müssen: organisierter Abwahl und die Beendigung ihrer politischen Karrieren, wo immer sie auch antreten. Die Grundbedingung für einen Wandel ist die Möglichkeit zur Kommunikation, die gerade beseitigt wird. In mordernen Kriegen wird zuerst „Command and Control“ des Feindes vernichtet. Das erleben wir gerade live mit. Der Feind sind wir. Es wird darauf zu achten sein, dass geheimdienstliche Unterwanderung verhindert wird. In Deutschland gibt es dafür historische Parallelen. Etwa die Infiltration und Nutzung von gewaltbereiten rechten und linken Gruppen in das Protestlager. Im Klartext: Weimarer Verhältnisse. Demonstranten sollten sich mit den historischen Beispielen beschäftigen. Wer nicht lesen will, kann Babylon Berlin gucken, da gibt es viel zu lernen. Das erleichtert die Mustererkennung. Ein anderes Beispiel: mit der CoIntelPro-Zersetzung sorgte das FBI dafür, dass die US Bürgerechtsbewegung gewalttätig wurde. So konnte sie wirksam gespalten, kriminalisiert und bekämpft werden. Die Demo vor dem Reichstag, ihr Personal, ihre polizeiliche und mediale Umrahmung und Nutzung, ist eine deutliche Warnung. Lebensfähiger Widerstand hingegen wird aus dem Wurzelwerk kommen, aus den direkten menschlichen Beziehungen, aus der Verständigung mit Menschen gleicher Interessen. Ereignisse wie die „Niedervereinigung“ 1989, das Kapern von Bürgerrechtsbewegungen und ihre Kastration durch die Eliten müssen vermieden werden. Diese Krise ist auch eine Chance, der Realität in die Fratze zu blicken, die Fehler von 1989 zu revidieren.

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