Im Ballsaal


Meine Erfahrungen bei dem Versuch, in den siebten Ballsaal Himmel zu kommen.

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Das ist jetzt ein Spin Off zum Thema RTL und der Tanzshow "Let's Dance". Nachdem ich zum Fan der TV Show wurde und gesehen habe, wie sich beispielsweise der Hüne Lars Riedel anstellt, wollte ich es auch mal versuchen. Zeitweilig hatte ich sogar schriftlichen Kontakt mit Isabell Edvardsson, die mir zunächst sehr gefallen hat. Warum sie sich auf den Wechsel mit mir eingelassen hat, weiß ich allerdings nicht, denn eigentlich waren wir uns nicht sympatisch. Es gab auch kurze Kontakte mit verschiedenen Personen aus dem Umfeld, wie dem Llambi, oder Motsi Mabuse, die aber leider sämtlich nicht wirklich hilfreich waren. Die erhofften Tipps zum Einstieg habe ich nicht direkt bekommen. Ich wollte nichts falsch machen, war dann aber auf mich selbst zurückgeworfen.

Ich habe schon in Jugendtagen einen Tanzkurs gemacht, wie man es der Mutti zuliebe macht, aber jetzt wollte ich es aktiv, selbst wissen. Inzwischen sind auch ein paar Jahrzehnte Lebenserfahrung hinzugekommen. Nach dem Tanzkurs in der Jugend ist das Thema eher in Vergessenheit geraten, aber ich war auch ein Freund der Discokultur der 1980er und 1990er Jahre. Nicht wirklich ein Raver, aber ich bin in dem Kielwasser mitgeschwommen. Auch das hat geholfen, dass Bewegungsabläufe nicht ganz in Vergessenheit geraten sind. Ich bin auch als Senior nicht hüftsteif. Die Diskotheken der Jugendtage gibt es teilweise nicht mehr, was man bedauern muss, denn ich hatte auch die Hoffnung gehabt, auch in späteren Jahren irgendwo ausgehen zu können, aber das ist alles schon lange Geschichte. Inzwischen sind wir in der Friedhofsruhe eines Klosters angekommen.

Da ich es unbedingt wissen wollte, habe ich die gleiche Tanzschule besucht, wie in der Jugend, die aber den Betreiber gewechselt hat. Ich bin in der Sache von Anfang an gut klargekommen und habe nach einiger Zeit sogar Hospitanz gemacht. Das hat wirklich viel Spaß gemacht und es hätte so bleiben können, wenn es von miesen Lumpen nicht vergiftet worden wäre. Ich war im sogenannten Singlekurs, wobei ich zunächst keinen Argwohn hatte. Der Umgang mit dem Thema durch den Betreiber wirkte von Anfang an unkonventionell, aber auch das war zunächst kein Problem. Was störte, war ein anzügliches Hintergrundrauschen, denn der Betreiber war leider nicht seriös. Er hatte wohl seine eigenen Vorstellungen, die Fassade einer Tanzschule zu einer primitiven Stimmungsspelunke zu korrumpieren, wobei erotischen Problemfällen anscheinend eine notzüchtige Gelegenheit geboten werden sollte.

Es lief zunächst alles vermeintlich unauffällig, aber dann spitzte die Angelegenheit zu. Ich wurde narzisstisch provoziert und genötigt. Gewisse, erotische Dinge wollte man anscheinend nicht dem Zufall überlassen, sodass die Gäste mit eindeutiger Absicht aufeinandergehetzt wurden. Von mir schien man zu erwarten, dass ich mich für Frauen, die nicht mein Geschmack sind, regelrecht prostituieren soll. Ich wurde von merkwürdigen Hinterleuten auf eine Weise bedrängt, dass ich aufgeben musste. Es ging soweit, dass ich den Wirt beim Gesundheitsamt gemeldet habe, weil diese Machenschaften erheblich zu weit gingen. Ich bin mir nicht sicher, ob alles der Wahrheit entspricht, worüber an der Bar geredet wurde, aber anscheinend habe ich Elemente des NRW Sumpfes getroffen, die ein Vergewaltigungsnetzwerk betreiben. Es wurden vulgäre Reden geschwungen, die eher nach Eroscenter, als Tanzschule klangen.

Mir sind Lokale am Ort bekannt, die den Ruf eines sogenannten Resteficks haben. Dem wollte ich eigentlich entgehen, stattdessen geriet ich direkt in die Zentrale. Es war eine totale Geisterbahn und es gab noch einen Riesenärger, der soweit ging, dass die Tanzschule schliessen musste, denn das habe ich nicht auf mir sitzen lassen und habe ordentlich auf den Putz geklopft. Man hat versucht, mir aus Jähzorn und Wut absichtlich Schaden zuzufügen. Das Thema Resterampe hat mich wieder ereilt. Es wurde versucht, mir privat eine Bekanntschaft anzudrehen, die weit unter meinem Niveau ist. Die haben hier auch alle einen an der Waffel.

Das Thema liegt auf Eis, denn ich habe kein Interesse an Formen der Seitensprungvermittlung. Die lokalen Traditionen einer giftigen Doppelmoral lebe ich nicht, damit will ich auch nichts zu tun haben. Vulgärer Abschaum macht alles kaputt, zieht alles in den Dreck und auch die Liebe, die tatsächlich möglich gewesen wäre, wurde von den organisierten Gewalttätern zertrampelt.

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