Wenn "Meinungsfreit" nur noch ein Wort ist, Datenschutz am eigenen PC


Wie man seinen Rechner sichert und unerwünschten Zugriff verhindert. Vorsicht kann nie schaden.

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Hallo Erwachte,

wollte normal heute über sichere Wege der Komunitkation schreiben, aber das verschiebe ich nochmal, und schreibe erstmal was über die Sicherheit der eigenen Daten auf dem PC.

Viele glauben ja, wenn man sich an "Recht und Ordnung" und die Gesetze hält, dann ist alles gut und einem kann nichts passieren. Man muss sich ja nur adäquat ausdrücken, und dann ist die eigene Meinung durch die Meinungsfreiheit gesichert.

Da kann man sich auch mal "verglauben", denn alleine gewisse Aussagen, auch wenn diese 100 prozentig durch die Meinungsfreiheit gedeckt sind und in keiner Weise strafbar, reichen aus um für die Verfassungsorgene interessant zu werden, und dann auch beobachtet zu werden. 

Wenn man dann noch mal mit wem geschrieben hat, der weniger vorsichtig war, und man taucht da wo bei dem im Handy oder am Rechner auf, kann man schneller Party in der Hütte haben, als man Einladungen verschicken kann.

Darum beschreibe ich hier grob mal einen Weg, wie man sich besser schützen kann, ...

Man sollte sich einen Datenträger besorgen, den man schnell vom Rechner trennen kann, ein USB Stick wäre eine Möglichkeit. Dann braucht man für den PC: 

VeraCrypt Portable

Damit kann man den USB Stick fett verschlüsseln, Achtung, man muss das richtig stark machen, also genug Bits für den Schlüssel nehmen. Der Schlüssel muss natürlich geheim sein, und bleiben ...

Hat man nun den Stick stark verschlüsselt, dann legt man in diesem einen versteckten weiteren inneren Container an, der auch wieder verschlüsselt wird, anderer Schlüssel versteht sich von selbst. Dieser ist noch wichtiger als der erste Schlüssel.

Dann kann man irgendein Film oder etwas Musik auf den Stick kopieren, nicht aber in den versteckten Container.

Sinn ist, wenn man unter Druck gesetzt wird, kann man den ersten Schlüssel verraten, da finden die dann eben paar Filme die versteckt wurden und mit Glück geben die dann Ruhe. Der versteckte Container ist aber so nicht zu entecken, es ist - soweit mit bekannt - nicht möglich herauszufinden, ob sich auf dem Stick in der verschlüsselten Partition auch noch ein weiterer nochmal verschlüsselter Container versteckt.

Um den geht es nun.

Dann braucht man Virtualbox Portable und erstellt sich im versteckten Container eine virtuelle Windows oder Linux Version. Virtualbox sollte auch schon in diesem versteckten Container liegen.

Nun kann man mit dem virtuellen System aus dem versteckten Container arbeiten, dort macht es dann Sinn fürs Web was wie die Tor-Browser (ja ich weiß, hat auch seine Grenzen, ist aber ein guter Anfang) installieren, das virtuelle System sollte auch schreibgeschützt sein. Und ja, da geht echt noch viel mehr ...

Damit hätte man nun ein virtuelles System, in einem versteckten verschlüsseten Container, der selber in einer verschlüsselten Partition liegt. :D

Da können die Helden aber erstmal reichlich zaubern, bis die das finden.

So, nun zur sicheren Komunikation, für heute will ich nur noch sagen, wer glaubt Telegram oder was auch immer wäre sicher, der irrt ganz gewaltig. Echte sichere Komunikation geht anders. Aber das ist ein Beitrag für sich.

Das hier habe ich nur für meine Freunde in Hongkong geschrieben, kein Scherz, sie gehen auf die Straße, kämpfen für Freiheit und werden niedergeküppelt. Und die Überwachung ist dort extrem, und die Folgen wenn die einen packen sind noch viel extremer. 

Hubert G. 

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