Blumen und Bienen


Leider ist das Konzept "heisse Geliebte" im Rheinland anscheinend unbekannt. Hier gibt es nur eingeschlafene Füße und dazu ein beschwippstes Brauchtum, wo es nicht mit rechten Dingen zugeht.

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Soweit ich das mit meiner reformchristlichen Sicht verstehe, die auch in Fragen der Erotik grundsätzlich partnerschaftlich, emanzipierte Positionen vertritt, möchte der Kathole dagegen eine klinisch, reine Ehemadonna zum anbeten, die er zu dem Zweck beinahe unerreichbar auf einen ganz hohen Sockel stellt. Um sich die katholische Ehe zu erschleichen, kultiviert die Gegenseite dazu einen statischen Zustand, der dem Wachkoma ähnelt. Die glaubhafte Versicherung ihrer sexuellen Nichtverfügbarkeit hält die katholische Anstandsheuchlerin für ein Argument, um sich die Ehe mit einem katholischen Muttersöhnchen zu erschleichen. Problem dabei: Ich bin kein Aschekreuzträger und kann mit dieser Art Kommunikation nichts anfangen. Gespräche in diesem Zusammenhang sind daher meist sinnlos, denn alles ist eine Farce, oder sogar Teil einer einstudierten Betrugsmasche, die sich im Brauchtumsmief wiederholt. Die armseligen Statements von Vollidioten interessieren mich einfach nicht. Kontaktaufnahmeversuche ehemaliger Jugendbekanntschaften aus dem Umfeld lehne ich nicht zuletzt deswegen inzwischen ab. Ich fand die Leute schon in Jugendtagen unangenehm, die mich mit belästigenden Kuppelversuchen in Schwierigkeiten gebracht haben. Das habe ich nicht vergessen. Ich kann es mir heute aussuchen, mit wem ich meine Zeit verbringen will. Da bin ich nicht mitgefangen und mitgehangen.

Besonders in neuerer Zeit wurde ein Schlaglicht auf die Methoden geworfen, wie das zwischen Mann und Frau hier von materialistischen Kuppelzirkeln organisiert und eingefädelt wird. Ich bin zugezogen und hielt das als Teenager zunächst nur für einen miesen Partygag blöder Klassenkameraden. Das ist leider nicht so, sondern der Moloch der Hure Babylon. Beziehungsanbahnung und Ehevermittlung sind in diesem Umfeld ein bürokratischer und kaltherziger Prozess, der auf den sozialdarwinistischen Prinzipien von Blut und Boden basiert. Als Mann ist man hier Besamer und Zahlvater. Auf intime Nähe legen die Frauen, die man als Golddigger bezeichnen kann, keinen Wert. Der klassische Kuhhandel. Die schlimmsten Huren stehen hier nicht am Wohnwagenstrich.

Es gibt ansonsten auch in Gesprächen unter Männern eine neue Spiessigkeit. War es um 1985 noch üblich, durchaus anzüglich über Frauen zu reden, gibt es jetzt die totale Prüderie. Die Frauen sind jetzt das beste Pferd im Stall und ganz die Mamma, aber nicht der beste Fick, der zu haben ist. Ich finde das ziemlich deprimierend und halte Abstand zu diesen Biedermännern. Versuche, im kollegialen Umfeld unterstützende Freundschaften aufzubauen, habe ich inzwischen aufgegeben. Die jüngeren Männer leiden am Peter Pan Syndrom und Männer meiner Altersklasse sind entweder seit 1000 Jahren unterm Pantoffel, oder zwielichtige Typen mit Rotlichtkontakten. Der traditionelle Kölner ist oft ein prolliger Mafioso, der gerade sein Geschäftsmodell mit Prostitution entwickelt. Das sind die klassischen Türstehertypen, die noch eine bürgerliche Fassadenexistenz pflegen. Man wird von ihnen leider auch in Jobsituationen angekobert. Es gibt sie auch in leitenden Positionen.

Sexuell ist der Kathole ansonsten ein unmenschlicher Schänder, der Unzucht mit entrechteten Fallobst treibt. Darin tun es ihm die Frauen aber gleich. Die Prostitution gibt es in einer zweifelhaften Emanzipation auch für weibliche Freier. Das die Caritas auch einen Rotlichtarm hat und besondere Formen des Muttergenesungswerks anbietet, die den Mann unterm Bett, oder im Kleiderschrank vermittelt, ist eine recht neue Erkenntnis. Den in einer schwankhaften Vorabendserie beschriebenen "Eiermann", als eine Art Dorfcallboy, gibt es tatsächlich. Das es auch Zuhälterstrukturen dazu gibt, wird in dieser romantisierenden Mediendarstellung leider unterschlagen. Bei Netflix ist Mord mit Aussicht noch verfügbar. Diese als Comedy gelabelte Krimiserie ist bis zu einem gewissen Grad sehr ehrlich, psychologisch fein beobachtet und beschreibt Dorfleben treffend.

Die schmierige Traditionsgastronomie ist daher eine Fassade für bordellähnliche Strukturen, die eine Mischung aus Seitensprungvermittlung und SM Swingerclub sind. Das wird auch in besagter TV Krimiserie thematisiert, aber leider total verharmlost. In der Realität ist das so ekelhaft, dass man nicht so viel essen kann, wie man kotzen möchte. Der Jesuit will der Sexualität nämlich keinen höheren Stellenwert beimessen, als einem Latrinengang. Die organisierte Rücksichtslosigkeit kennt keine Menschenrechte. Missbrauch und Vergewaltigung haben keine Konsequenzen und werden anscheinend durch die verfilzte Staatsmacht gedeckt, die daran beteiligt ist, unerwünschte Zeugen zu beseitigen. Sexualität stiftet keine Beziehung, ist auch kein intimes Herzensanliegen, sondern es geht hier nur um Geld, Geld und nochmal Geld. Im Moment bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich nicht weiß, unter welchem Stein ich mich verkriechen kann, denn ich werde auch gestalkt, angepöbelt und Spinner laufen mir bis an die eigene Adresse hinterher. Entweder, weil ich die falsche Frau angesprochen habe, oder weil man mich zwingen will, mich als "Unterhalter" zu prostituieren.

Es macht Hoffnung, dass es trotzdem die Liebe gibt, aber wer sie leben will, lebt gefährlich und sollte in Selbstschutz investieren, um sich den Umarmungsversuchen durch die nationalsozialistische Volksgemeinschaft zu erwehren. Diese Personenkreise würde ich tendenziell eher als Nazis bezeichnen, denn entgegen der aktuellen Mode des FFF Ökostalinismus waren die nie weg und pflegen ihre KKK Biotope in der Staatsmacht. Sie sind auffällig oft Waffenbesitzer, wo unsereins davon nur träumen kann, mal eine 357 Magnum in die Finger zu bekommen. So sehr hat sich auch meine Sicht auf die Zustände geändert, dass Waffenbesitz auch auf meiner Agenda steht. Inzwischen besitze ich immerhin Schreckschuss und Pfefferspray.

Nicht alles ist schlecht. Ich erlebe auch viel Positives, aber man steht manchmal auf verlorenem Posten. 

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